Stefanraabe's Blog

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Archive for the ‘Biogas’ Category

Noch keine Methanbildner im Fermenter

Posted by Stefan Raabe - 21. Juni 2009

Die Temperatur war vorgestern auf 55°C, heute auf 45°C. Gasenticklung: keine. Also weiter Abwarten und Tee trinken

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Biogas Brennprobe

Posted by Stefan Raabe - 16. Juni 2009

Das (Bio)gas im Müllsack, kombiniert mit einem Stück Holz als Gewicht (biologisch abbaubarer Öko-Druck), angeschlossen an einen alten Gasherd sollte die heutige Brennprobe darstellen. Pustekuchen. Im Beutel war kein Methan oder was sonst noch brennt. Das einzige, was brannte, war der Kunststoff vom billigen Kaufland-Feuerzeug.
Beim Schnüffeln am Schlauch setzte eher Nasenbrennen und Kotzreiz ein. Eine Mischung zwischen Ammoniak und Schwefelwasserstoff, schätze ich. Naja, vielleicht müssen die methanpupsenden Bakterien erst noch wachsen. abwarten…

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Update Biagas-Testanlage

Posted by Stefan Raabe - 16. Juni 2009

Nach 1,5 Tagen ist der Gasbeutel prall gefüllt. Der Inhalt des Fermenters scheint sich die Wärme selbst zu erzeugen, jedenfalls hat der Tauchsieder über Nacht nicht nachgeheizt. Das ganze hat jetzt eine Temperatur von 35°C. Heute werd ich mal sehen, ob das Gas auch brennt (ob das auch wirklich Methan im Sack ist).

Nachdem der ganze Inhalt (Wasserbad+Gärsubstrat) auf 35° aufgeheizt wurde,  hat die Heizspirale lediglich eine 3/4 Stunde in den 1,5 Tagen nachgeheizt.

Hier 2 Bilder von gestern abend:

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Mein Biogas Testreaktor

Posted by Stefan Raabe - 14. Juni 2009

Aus einem alten Azetylenentwickler (macht aus Karbid+Wasser Acetylengas zum Schweissen), wie es in der DDR tausende gab, lässt sich wunderbar ein Biogasreaktor basteln. Der Deckel schliesst luftdicht ab, hat ein Manometer, ein Überdruckventil, ein Druckregler und eine Wasservorlage gegen Flammenrückschlag (das Gas muss erst durch eine Wassersäule blubbern), ebenso eine Öffnung im Deckel, die ich für das Rührwerk genutzt habe.

Eine schöne Sonntag-Nachmittag Bastelei.

Das Rührwerk besteht aus einer Schmalkada-Bohrmaschine, einem Gestänge, geführt durch ein 1/2 Zoll Wasserrohr mit einer alten Schiffsschraube am Ende, die im unteren Drittel im Substrat hängt. Ab und zu wird das betätigt, damit der Inhalt gut durchmischt wird.

Das Ganze passt wunderbar in eine alte Stahltonne, die mit Wasser als Wärmeträger gefüllt wird. Das ganze wird mit einem 2kW Heizstab und einem Temperaturregler aus einem alten Wasserspeicher auf etwa 36°C erhitzt, damit die Bakterien sich wohlfühlen und ordentlich Methangas auspupsen.

Isoliert ist die Tonne mit einer Restpackung Glaswolle, umgeben von einem Blech, gehalten durch zwei Zurrgurte.

Das Gärsubstrat wurde hauptsächlich aus dem Komposteimer und dem Plumpsklo entnommen. Ein bisschen verrotteter Kompost „impft“ die ganze Sauce. Von der lieben Nachbarin gabs noch etwas Grasschnitt fürs Experiment. Das ganze noch mit Wasser aufgefüllt, Heizstab eingesteckt, und nun heist es abwarten.

Mit einem Zwischenstromzähler will ich prüfen, ob nur Anfangs Energie in Form von Wärme zugeführt werden muss, und ob die Bakterien irgendwann ihre eigene Wärme erzeugen.

Ein angeschlossener Gartenschlauch mündet in einen Plaste-Müllsack, und in ein paar Tagen sollte sich der Sack aufblähen, hoffe ich.

Ich werde weiter berichten.

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