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Open Source Gesellschaftsspiele

Posted by Stefan Raabe - 5. Februar 2009

Beim kurz googeln nach Open Source Spielen, ich meine solche, die man bevorzugt  im richtigen Leben mit richtigen Menschen spielt, hab ich nur die 2 Sachen gefunden, das erstere ist sicher langweilig, das zweitere müsste ich mal ausprobieren. Aber es soll ja garnicht im die Inhalte gehen, sondern eben um die Idee, den Open Content-Gedanken in die materielle Welt zu bringen, insofern ist dies schon halbwegs innovativ:

http://www.wein8.ch/

http://quantenleser.de/sechseckspiel/

ohne open source gedanken:

http://board.gulli.com/thread/1140699-taktische-kuscheltiere-kartenspiel/

Die Leute, die an zukünftige Home-Production mit Fabbern glauben, könnten sich ja die Wartezeit, bis es soweit ist, mit selbstgemachten Spielen vertreiben: Die Materialen und die Anleitung(en) können auf dem Drucker ausgegeben werden, die Quellen dafür sind im Netz zu finden. Das ist ja das, was die Fabber-Freaks sich wünschen: Am Computer rumdaddeln und am Ende auch mal was materielles (ausser nem Ausdruck) in der Hand halten. (Karten)Spiele erfüllen diese Bedingungen, sind zwar auch nur Ausdrucke, aber man kann damit mehr tun als ansehen oder gefaltet als Hut aufsetzen.

Achja, ich meine natürlich kein popeliges Mau-Mau-Spiel, eher sowas:

http://www.2f-spiele.de/spiele/filou_deu.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Werwölfe_von_Düsterwald, 

http://www.superfred.de/fleet1715.html

http://www.sphinxspiele.de/kartenspiele/kartenspiele-kdk.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Siedler_von_Catan_–_Das_Kartenspiel

http://www.amigo-spiele.de/Amigo_Produkte_Karten_Bohnanza.Amigo

Bei Spielen ist es ja ähnlich wie bei Software: Das ertüftelte Spielprinzip (Code), und nicht die Materialien (Datenträger, Verpackung, Doku) machen bei käuflichen Spielen(Software) hauptsächlich den Wert aus. 

Die meisten Kartenspiele, die ich kenne, liessen sich theoretisch in halbwegs guter (optischer) Qualität auf jedem besseren Drucker von jedem herstellen. Zusätzlich könnte man die Drucke laminieren, kann auch jeder selbst machen und ist billig.

Bei Spielplänen wirds natürlich schwieriger.

Spieleentusiasten, wie ich ja auch einer bin, schätzen natürlich auch immer den Reiz von z.B.  einer schönen Verpackung oder einer guten Story, in die das Spielprinzip integriert ist. Ersteres könnte ein gutes (freies) Spielprinzip und nett layoutete Materialien sicher wettmachen, zweiteres ist ja auch bei einem freien Spiel nicht auszuschliessen.

Mich wunderts eigentlich, dass ich nix weiter zu der Idee im Netz gefunden habe. Liegt vielleicht daran, das Spielernaturen ihre Zeit eben lieber spielerisch mit Menschen verbringen, als vorm PC zu sitzen? Ich kenne mich in der Gesellschaftsspielerszene natürlich nicht aus. In irgendwelchen Foren werden sicher auch eigene Verbesserungen von existenten Spielen diskutiert oder neue Pokemon Karten gebastelt, was ja schonmal ein Keim von OS-Spielen ist. Was mich auch noch interessieren würde, ist, ob man käufliche Spiele legal nachahmen darf, also Karten für ein Spiel mit eigenem Design anbieten kann, aber den Spielmechanismus zu behalten (bzw. abzuwandeln/verbessern).

Dummerweise bin ich weder Spieleentwickler noch Programmierer oder kann layouten: bleibt also nur abwarten und die Idee weitertragen. Am 27. Februar ist Spielemarkt in Remscheid: http://www.spielmarkt.de/. Vielleicht ist da ja ein Ort, um Interessierte kennenzulernen. Vielleicht trifft man mich da, auf jeden Fall ist mein Lieblingsspielcompagnon auch dort.

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